Das besondere Gedicht für Friedrich Michel-Amacher (1894-1982)

Das Foto von Friedrich Michel-Amacher und das Gedicht hat uns seine Enkelin Gabi Wyss-Schild aus Murten zugeschickt mit folgenden Erinnerungen:
Grossätti arbeitete bis ins hohe Alter in seiner "Bbudiigg" neben seinem Wohnaus. Heute steht dort die Migros.
Ich half ihm ab und zu Spähne wischen. Er gab mir jeweils 50 Rappen, das war dazumal viel Geld.
Seine geschnitzten Tiere (Hirsche, Steinböcke, Wildsauen usw.) verkaufte er bis nach Amerika, unter anderem an Heimwehbrienzer. Die Tiere gingen auf dem langen Schiffweg über den grossen Atlantik.
Auch erinnere ich mich, dass in der "Buddig" oft der Radio lief und er sich immer wieder das "blaue Bähnli nach Worb" anhörte. Ich sehe sein Schmunzeln noch gut vor meinen Augen.
Zu seinem 80. Geburtstag bekam Friedrich Michel-Amacher ein Gedicht von seinem Schnitzlerkollegen Max Huggler.

Gedicht von Max Huggler zum 80. Geburtstag von Friedrich Michel-Amacher.

Eine Strasse - mitten durchs Haus
Die bewegende Lebensgeschichte von Hermine Streich-Risser. Sie berichtet über Verluste, Neuanfänge und ihr Leben an Bottenbalm am Aenderberg, und wie sich dieser Ort mit den Jahren veränderte.

Wilhelm Wyss
Vreni Wyss-Gafner erinnert sich an Wilhelm Wyss (1901-1965), den Bruder ihres Schwiegervaters Ernst Wyss-Knecht (1905-1987).

früher-heute
Brienz verändert sich. Häuser werden abgerissen. Neue werden gebaut. Mit diesem Fotobericht zeigen wir, wie es früher an den uns heute bekannten Orten ausgesehen hat.
Kurt Gusset geht anhand der historischen Archiv-Fotos durch unser Dorf und fotografiert möglichst am selben Ort dasselbe Sujet. Dabei achtet er auf kleinste Details, den Lichteinfall oder auf Objekte, Autos, Fussgänger - und drückt ab, wenn das Foto von heute am besten mit dem Foto von früher übereinstimmt.
Dieser Beitrag wird laufend ergänzt.

War es wirklich so ganz anders?

Der Waran und das Unwetter
«Das war für mich ein schöner Aufsteller!» Das schreibt uns Elisabeth Fuchs in einem Mail. Die erschütternden Nachrichten, die das Unwetter vom 12. August 2024 in Brienz mit sich brachte, die kennen wir. Daneben gibt es jedoch auch viele schöne Geschichten, solche von Zusammenhalt, Unterstützung und weitere, die erfreuen. Wie eben auch diese von Elisabeth Fuchs.

Geschichten vom Burgstollen
Beatrice Lauener ist die Enkeltochter von Gertrud Juillerat-Eggler vom Burgstollen. Sie hat uns einige Dokumente ihrer Grossmutter zukommen lassen und auch zwei Musikstücke der Kapelle Eggler, bei denen ihr Grossvaters Paul Juillerat am Klavier mitspielte. Viel Freude beim Lesen und reinhören.

Aus dem Leben von Werner Zysset
Es ist ein Nachmittag im März 2024, als Heidi Blatter und Zora Herren (Bericht) bei Mina und Werner Zysset-Leppin an den Küchentisch eingeladen werden. Werner ist vorbereitet auf unseren Besuch, auf dem Tisch liegen zwei Ordner mit Fotos und Dokumenten und auf einem Blatt hat er alle Kleinschreiner, die es 1951 in Brienz gab, aufgeschrieben. Wir zählen 29 Namen!