Das Gerstenfeld im Teiffental um 1943
Notizen von Peter Fischer-Rahm:
Ab 1942 mussten die Bauern zur Landesversorgung pro Hektare Land einen Teil als Ackerland bewirtschaften, das war der Plan des Bundesrates F. Wahlen. Dadurch wurde zum Beispiel die Getreideanbaufläche um das Doppelte erhöht.
Damit wir im Winter im Tal noch Futter hatten, pflanzten wir damals im Teiffental Kartoffel, Gerste, und Gemüse an. Bei jedem Häuschen im Teiffental gab es in alten Zeiten einen Garten mit Gemüse. Die Bauern mussten alles von Hand heuen, so sind sie beinahe den halben Sommer da oben gewesen. Ins Tal musste man zu Fuss gehen. Die Mutter musste mit Pensionierten den ganzen Sommer heuen im Tiefental, Engi, Wichelmatte, Langachri, Unterwang, Schleif, Dorneni, alles von Hand, das war sehr streng, sie starb als sie 53-jährig war. Der Vater war mit uns den ganzen Sommer auf der Alp.
Am Unterwang, war ein Acker mit Flachs, und Kartoffeln. Am Faulbach hatten wir Hanf, 2-3 Burgerrechte Kartoffeln. Das Burgerland, vom See, „Labrador“, die ganze „Lauenen“ bis in den „Bättensee“, überall waren Äcker, meistens mit Kartoffeln.
So wurde die Schweiz zur Selbstversorgerin und unabhängig vom Ausland.
Pionier der Berge: Erinnerung an Albert Eggler (1913-1998)
Erstbesteigung des Lhotse (8`516m) vor 70 Jahren
Ein harscher Wind strich an jenem Morgen vom Hochland Tibets heran, fauchte über die hochgelegenen Grate und Gipfel hinweg. Schneefahnen wirbelten über die Kreten, als sich zwei Männer Schritt für Schritt durch das Lhotsecouloir in die Höhe kämpften. Es war der 18.Mai 1956 um 14.50 Uhr, als Ernst Reiss und Fritz Luchsinger schliesslich auf dem Gipfel des Lhotse standen.
Noch nie zuvor hatte ein Mensch diesen Gipfel betreten.
Hans und Martha touren auf der Vespa durch die Schweiz
Kurze Städte-Trips mit dem Zug oder gar mit dem Flugzeug, die heute gang und gäbe sind, gab es früher nicht. Unsere Eltern und Grosseltern verbrachten ihre wenige freie Zeit und die Wochenenden meist mit Spaziergängen, Kirchgängen und kleineren Ausflügen. Mit dem Aufkommen der ersten Autos taten sich neue Möglichkeiten auf und es wurden sicherlich unzählige Pässefahrten oder Fahrten ins Blaue unternommen.
Freudenklänge, Festgesänge
Im «Brienzer» vom Samstag, den 9. April 1904, wurde über die Einweihung des neuen Schulhauses Brienz Dorf berichtet.
Restaurant Panorama - Umbau vorbei, Zuhause gefunden
Nach 28 Jahren haben Sonja und Fritz Zumbrunn den Betrieb Ende März 2022 aufgelöst. Erfahren Sie hier die schöne Geschichte wie alles begann und wie sich das Panorama veränderte.
Acht eis, es Huppmeisi!
Im Winter kommen verschiedene Vögel zu Besuch – kennt Ihr die Namen auf Brienzerdeutsch?