Der Ruedissee-Spiicher
Zeichnung vom Ruedisee-Spycher an seinem ursprünglichen Ort von K. Brunner.
Im Trachtli steid e Spiicher,
är ischt nid geng dert gsiin.
Fir z gsehn, waan är ischt gschtanden,
mues ma dir ds Doorf desin.
„Ruedissee“ seid ma imm dert,
bim Parkplatz voor der Migros.
Dert ischt där Spiicher albe gschtanden,
drum heisst är o esoo.
Am Aabe siis dert ggreppled,
undrem Schoori voor der Tir,
di Aalten, und hei ddoorffed,
nid gmerkt, wie d Stundi fir.
Uber Mengs heis prichted
bis in alli Nacht,
d Wäld mengischt niww erschaffen,
und Doorfpoliitik gmacht.
Lang hed ärs megen han, der Spiicher,
gwiss es par hundert Jahr,
bis Willy nen due hed zigled,
der Wirt vom De la Gare.
Drumm steid är etz im Trachtli,
schreg uber, änet dem Ggleis.
Wie schad, wen är verschwunde wwään,
teicht ma daa eppaeis.
Schoori = balkonartiges Brett vor dem erhöhten Eingang in den Speicher. Man „abschoorte“ (reinigte) dort die Schuhe vor dem Betreten des Innern.
Der „Ruedissee-Spycher“(alte Schreibweise) wurde im Jahr 1602 erbaut. Nach dem Abbruch 1968 wurde er vom damaligen Wirt des Hotel de la Gare, Willy Mathyer-Schwab, wieder aufgebaut und dient heute als Ferienchalet.
Schönegg noch ohne Spycher.
Eine Zeichnung vom Ruedisee-Spycher an seinem ursprünglichen Ort von ED. Schild.
Ansichtskarte von der Schönegg mit dem Ruedisee-Spycher.
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