Es Briggli ubere Schwanderbach
Foto: Erich Fischer. Hängebrücke über den Schwanderbach um 1970, vlnr. Dres Fischer, Peter Hulliger, Jürg Fischer, Hannes Fischer, Daniel Zuber, Urs Gusset.
D's Gebiet zwischen dem Schwander und dem Lammbach ischt vor meh als füfzg Jahren en vellig undurchdringlechi Wildnis ggsiin, mid Stuuden und Tannen bis an die beiden Gräben an. Es einzigs schmals Wägli ischt ggangen vom
Chriizwäg bis i'd Schoren.
Denn siin en Huuffe Schuelpflichtegi Chind ir Schore ggsiin waa dir das Wägli uber i d's Chienholzschuelhuus siin. Si hein aber in die Gräben abhi miessem und änefir umhi uehi. Das ischt fir di Chliindren aber nid eso gäbig ggsiin.
Eis anem friie Tag hani due iisnen Buebe ggseid, mier tiejen eis probieren es Briggli z'machen, und zwar en Hängebrigg. Mier hein afaan Niendli use Tannen abhaschriissen und zwar meglichscht dicka und lenga. Die heimmer uber en Grabe gspanned und gued befeschtiged. O es Ggländer hed miesse siin. Z'lescht hed ma no mid Chneblen und Eschten e Leufstäg ggmacht.
D'Chind siin uf all Fäll eppa drii Jahr uber die Brigg i'd Schuel. Sogar Fliemmen Wälti der Lehrer hed sech druber trawwed. Nahär hein due Pfadfinder, der Zivilschutz und zlescht Gmeind sa geng umhi verbessered und hiit chennt ma schier nimma siin ohni das Briggli.
Erich Fischer
Niendlen = Clematig vitalba
Die Brücke über den Schwanderbach ab dem Jahr 2006 bis heute.
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