Es Ggwitter
Es ischt e ddrickig heissa Nahmittag
wamma sich schier nid roden mag.
Kes Windei wääijd, kes Liftli geid
was e chlii Chieli zuehatreid
die Wätterlag ischt gar nid gued
es ischt eim schier unheimli z'mued.
Da pletzli chund e schwarzi Wand
de See deruf, ganz unerchannt
drin e schwäfelgälba Schiin
es wird wohl nid eppa Hagel siin.
Es chlepft und rumpled ohni z'bbstahn
wie uf mer alte Chegelbahn.
Etz gghiijen schon di erschte Trepf
d'Muetter schilted, i han eppis vergässen
i hätti no sellen de Fisel abläsen.
Aber es hed due d's Ggwitter vertriben
und o der Fisel ischt ganza bbliben.
Zur Person:
Erich Fischer wurde 1932 geboren und wuchs im Kienholz in ärmlichen Verhältnissen auf. Seine Mutter habe auch schon Gedichte geschrieben, berichtet er. Seine Begabung entdeckte Erich Fischer in der 8. Klasse, als sein Sitznachbar meinte, dass sie doch anstelle eines Aufsatzes ein Gedicht schreiben könnten. Sein Lehrer war derart begeistert, dass er dem Jungen Erich Fischer die Maximalnote erteilte und alle Mitschüler aufforderte auch ein Gedicht zu verfassen. Die freuten sich dann eher weniger. Fischer machte eine Lehre als Buchbinder und erlernte später den Beruf des Zimmermanns, den er bis zu seiner Pensionierung ausübte. Gedichte schrieb er vorerst für die Familie und erst später, auf vielseitigen Wunsch, veröffentlichte er seine Werke. Die Hefter mit Gedichte und Zeichnungen können direkt bei Erich Fischer, Brienz erworben werden. Noch heute tippt Erich Fischer jedes seiner Gedichte auf seiner Schreibmaschine.
Pionier der Berge: Erinnerung an Albert Eggler (1913-1998)
Erstbesteigung des Lhotse (8`516m) vor 70 Jahren
Ein harscher Wind strich an jenem Morgen vom Hochland Tibets heran, fauchte über die hochgelegenen Grate und Gipfel hinweg. Schneefahnen wirbelten über die Kreten, als sich zwei Männer Schritt für Schritt durch das Lhotsecouloir in die Höhe kämpften. Es war der 18.Mai 1956 um 14.50 Uhr, als Ernst Reiss und Fritz Luchsinger schliesslich auf dem Gipfel des Lhotse standen.
Noch nie zuvor hatte ein Mensch diesen Gipfel betreten.
Hans und Martha touren auf der Vespa durch die Schweiz
Kurze Städte-Trips mit dem Zug oder gar mit dem Flugzeug, die heute gang und gäbe sind, gab es früher nicht. Unsere Eltern und Grosseltern verbrachten ihre wenige freie Zeit und die Wochenenden meist mit Spaziergängen, Kirchgängen und kleineren Ausflügen. Mit dem Aufkommen der ersten Autos taten sich neue Möglichkeiten auf und es wurden sicherlich unzählige Pässefahrten oder Fahrten ins Blaue unternommen.
Freudenklänge, Festgesänge
Im «Brienzer» vom Samstag, den 9. April 1904, wurde über die Einweihung des neuen Schulhauses Brienz Dorf berichtet.
Restaurant Panorama - Umbau vorbei, Zuhause gefunden
Nach 28 Jahren haben Sonja und Fritz Zumbrunn den Betrieb Ende März 2022 aufgelöst. Erfahren Sie hier die schöne Geschichte wie alles begann und wie sich das Panorama veränderte.
Acht eis, es Huppmeisi!
Im Winter kommen verschiedene Vögel zu Besuch – kennt Ihr die Namen auf Brienzerdeutsch?