Es schwarzes Chaschtli
Eppadie list ma in erre Ziitigsmääldig eppis von erren „Blackbox“. Dermid ischt es „schwarzes Chaschtli“ old es „schwarzes Truckli“ gmeinds. Eppis Ggheimnisvolls, waa numme wweenig Liit wissen, was drin ischt.
Chrigi, är heisst im wirkliche Lläben anders, hed dem Ätti im Gschäft scho frieij a d Hand miessen. Im Schlachthuus, ir Wurschtchuchi hälffen old im Doorf umha ga Fleisch verträägen. Wen är Binder Karin, enem bekannte Chinschtler, waa gäge ds Tal uehi ggwohnt hed, ischt ga Fleisch old Wurtschtwaare llifren, su hed ma där meischtens es Triichgäld ggän. „Eppis fir an di niwwen Absetz“ hed Kari albe gseid, wen är Chrigin hed es Zwenzgi old es Fiivzgi ggreckt. O ander Liit hein hie und daa gseid „äs ischt den gad rächt esoo,“ wes e Llifrig hei mmiesse bsalen.
Nummen äben. Wie das halt esoo ischt, hed o Chrigi hie und daa Fleusen im Grind gghäben.
Es tags hed är due niid Gschiiders ggwisst, wan under der Brandegg Escht und Ghämpfellig uf ds Gleis und uf Zahschtange vor Rothoorebbahn z legen. D Rothoorebbahn hed ne wwäge „vorsätzlicher Behinderung des Eisenbahnverkehrs“ verchlagt.
Und esoo hed är due bim Jugendawwaalt voor miessen. Allwäg ischt das z Briens chuumm voorchon. Es par elter Bueben hei si emel bir Ggaraasch Mattmüller (z Brienzs seid ma Mattmiller), dert waa etz Streich Buww und Huushaalt gschäfted, vooruusi uf der Terasse versammled. Si hei Chrigin den Uuftraag ggän, är miessi nen den haargenau rapportieren, wie das zue und har ggange siigi.
Chrigis Ätti hed ma ereffned, a ds Biliee und an en allfälligi Bbuess gäbi är ma den nid e Santiin. Das gääiji den alls zu laschte Triichgäld.
Am Tag vom Termiin bim Jugendawwaalt ischt Chrigi due elleinig zwäg. Mi hed nen in es groosses Bbiiroo gfierd. Dert ischt, hinder enem groosse Pult us Massivholz, der Jugenawwaalt gsässen. Där hed ma due braav d Leviite ggläsen. Es Bitzli Indruck hed ma das schoo gmacht. Aber är hed si das schlimmer voorgschtelld gghäben und ischt o mid siinen Gedanken nid ganz bir Sach gsiin. Är hed geng umhi uehi a dWand hindrem Awwaalt miessen achten. Dert ischt näb em Tirgreis es schwarzes Chaschtli gghanged. Chrigi hätti vil derfir ggän, fir z wissen, was daa drin ischt.
Am Schlus vor Verhandlig, Chrigi ischt mit enem scharfe Verwiis und Verfahrescheschte von em Fiivliiber dervo chon, hed nen der Jugenawwaalt gfräägt, ob är in därren Agglägendheit no e Fraag heigi.
Chrigi hed ne gfräägt: „Fir was ischt das schwarza Chaschtli, waa dert uehi näb der Tiren hanged?“
Är ischt due meh gleitig voor der Tir vom Bbiiroo gschtanden, fir nid z sägen, der Awwaalt heig nen uusiggruumd. Fir was ds Chaschtli ischt gsiin, weis är destwägen hiit no nid.
Gnitzt hed die Eppisooden allwäg gliich. Chrigi hed emel von dert ewwäg nie meh de Bbahverchehr behindred.
De rrichtigen Name vo Chrigin lää mmer etz o im schwarze Chaschtli.
Ulrich Stähli-Fardel
Dokument 1: Der Beschluss
Dokument 2: Die Begründung
Der Freu und Muetter
» (...) Du hescht nid liecht !
Vom Morge friejh bis schpät am Aaben
bischt underwägs, das Man und Chind
rächt chenne wwohnen,
es ganzes Gwendli hein
und ziitli z`ässen,
der Huushalt binenandren bliibt. (...) «
Gedicht "Der Freu und Muetter" von Albert Streich
Andreas Streich (Jg. 1948) öffnet für uns sein Fotoalbum und gibt persönliche Einblicke in sein und das Leben seiner Eltern Rosa und Albert Streich.
Pionier der Berge: Erinnerung an Albert Eggler (1913-1998)
Erstbesteigung des Lhotse (8`516m) vor 70 Jahren
Ein harscher Wind strich an jenem Morgen vom Hochland Tibets heran, fauchte über die hochgelegenen Grate und Gipfel hinweg. Schneefahnen wirbelten über die Kreten, als sich zwei Männer Schritt für Schritt durch das Lhotsecouloir in die Höhe kämpften. Es war der 18.Mai 1956 um 14.50 Uhr, als Ernst Reiss und Fritz Luchsinger schliesslich auf dem Gipfel des Lhotse standen.
Noch nie zuvor hatte ein Mensch diesen Gipfel betreten.
Hans und Martha touren auf der Vespa durch die Schweiz
Kurze Städte-Trips mit dem Zug oder gar mit dem Flugzeug, die heute gang und gäbe sind, gab es früher nicht. Unsere Eltern und Grosseltern verbrachten ihre wenige freie Zeit und die Wochenenden meist mit Spaziergängen, Kirchgängen und kleineren Ausflügen. Mit dem Aufkommen der ersten Autos taten sich neue Möglichkeiten auf und es wurden sicherlich unzählige Pässefahrten oder Fahrten ins Blaue unternommen.
Freudenklänge, Festgesänge
Im «Brienzer» vom Samstag, den 9. April 1904, wurde über die Einweihung des neuen Schulhauses Brienz Dorf berichtet.
Restaurant Panorama - Umbau vorbei, Zuhause gefunden
Nach 28 Jahren haben Sonja und Fritz Zumbrunn den Betrieb Ende März 2022 aufgelöst. Erfahren Sie hier die schöne Geschichte wie alles begann und wie sich das Panorama veränderte.
Acht eis, es Huppmeisi!
Im Winter kommen verschiedene Vögel zu Besuch – kennt Ihr die Namen auf Brienzerdeutsch?