Mii Soldat
Foto: Symbolbild einer Schulklasse beim Schulhaus im Kienholz
Im Frühling 1939 ging ich im neuen Schulhaus im Kienholz in die erste Klasse. Wir übten fleissig das ABC.
Am ersten September war Mobilmachung und viele Männer mussten an der Grenze Wache halten. In der Adventszeit hatten wir Sterne aus Karton gebastelt und mit Farbstift angemalt. Auf der Rückseite durften wir unseren Namen und den Wohnort hinschreiben. Diese einfachen Kerzenständer wurden an die Grenze geschickt.
An Weihnachten bekam ich von einem gewissen Walter Brack ein Päckli. Seine Adresse hat er angegeben und ich schrieb ihm einen Dankesbrief. Es entstand ein Briefwechsel über Jahre und jede Weihnacht erhielt ich ein Päckli bis in die neunte Klasse vo "miim Soldat".
In den 1940er Jahren zogen sich Teile der Armee in die Berge zurück, ins Reduit. Wir Kinder sassen an der Strasse
auf der Mauer und schier endlose Züge Soldaten marschierten vorbei. Pferde mit Haubitzen, mit Feldküchen, Feldschmitten und Wagen voll Heu für die Pferde. Als dann mal das gröbste vorbei war sagte die Mutter: "gähd de Rosmischt ga zämenbutzen fir Zibellen."
Teile einer Kompanie haben oft im äusseren Kienholz ihr Nachtlager bezogen, und am Abend die Pferde gepflegt beim laufenden Brunnen. Das waren interessante Abende für uns Buben. Manchmal haben sie uns auf ein Pferd gesetzt und wir durften eine Runde reiten, das war das Höchste.
Pionier der Berge: Erinnerung an Albert Eggler (1913-1998)
Erstbesteigung des Lhotse (8`516m) vor 70 Jahren
Ein harscher Wind strich an jenem Morgen vom Hochland Tibets heran, fauchte über die hochgelegenen Grate und Gipfel hinweg. Schneefahnen wirbelten über die Kreten, als sich zwei Männer Schritt für Schritt durch das Lhotsecouloir in die Höhe kämpften. Es war der 18.Mai 1956 um 14.50 Uhr, als Ernst Reiss und Fritz Luchsinger schliesslich auf dem Gipfel des Lhotse standen.
Noch nie zuvor hatte ein Mensch diesen Gipfel betreten.
Hans und Martha touren auf der Vespa durch die Schweiz
Kurze Städte-Trips mit dem Zug oder gar mit dem Flugzeug, die heute gang und gäbe sind, gab es früher nicht. Unsere Eltern und Grosseltern verbrachten ihre wenige freie Zeit und die Wochenenden meist mit Spaziergängen, Kirchgängen und kleineren Ausflügen. Mit dem Aufkommen der ersten Autos taten sich neue Möglichkeiten auf und es wurden sicherlich unzählige Pässefahrten oder Fahrten ins Blaue unternommen.
Freudenklänge, Festgesänge
Im «Brienzer» vom Samstag, den 9. April 1904, wurde über die Einweihung des neuen Schulhauses Brienz Dorf berichtet.
Restaurant Panorama - Umbau vorbei, Zuhause gefunden
Nach 28 Jahren haben Sonja und Fritz Zumbrunn den Betrieb Ende März 2022 aufgelöst. Erfahren Sie hier die schöne Geschichte wie alles begann und wie sich das Panorama veränderte.
Acht eis, es Huppmeisi!
Im Winter kommen verschiedene Vögel zu Besuch – kennt Ihr die Namen auf Brienzerdeutsch?