Scheune an Sitschenen
Gemälde: "Scheune an Sitschenen", von Hans Fischer (Jhrg. 1929)
Scheune an Sitschenen, früher von Flück Walter und Peter (Schopfers) bewirtschaftet. Ein Vorsass, das im Sommer zuerst beweidet, dann geheuet und teilweise geemdet und im Herbst nochmals geweidet wurde, um dann, ausschliesslich im Spätherbst, Heu und Emd ausgehirtet wurde, oft bis zum Schneefall. Im Herbst wurde auch der Streuechromen mit Ahorn- und Buchenstreue gefüllt um während der Aushirtezeit einen Mist zu erhalten, der noch im Spätherbst oder im Frühjahr als Dünger aufs Land verteilt wurde. Ein Stubeli mit Feuerstelle bot Schutz bei Unwetter und Unterkunft während den Arbeitszeiten. Die anfallende Milch wurde stets zu Mutschler verarbeitet. In der Zwischenzeit wurde oft noch Holz im anliegenden Wald aufgearbeitet. Früher auch oft noch etwas zum Schnätzen mitgenommen.
Vor etwa vier Jahren fuhr ich nach Sitschenen, um nach zeichnungswürdigen Ahoren Ausschau zu halten. Diese knorrigen, witterungsbeständigen Bäume haben es mir angetan. Vor Bänzli Hänels Hittli habe ich ein gewünschtes Exemplar gefunden, allerdings mit einer Tanne verwachsen. Beim langsamen Rückfahren und steten Ausspähen, habe ich den Misthaufen vor dem Schiirli entdeckt und damit gedacht, dass da wohl jemand nach alter Sitte gewirtschaftet hätte. Ich erstellte mich und liess mir die Geschichte von dieser Stätte geistig erzählen. Damit fand ich diese auch zeichnungswürdig und zum malen.
Hans Fischer
Pionier der Berge: Erinnerung an Albert Eggler (1913-1998)
Erstbesteigung des Lhotse (8`516m) vor 70 Jahren
Ein harscher Wind strich an jenem Morgen vom Hochland Tibets heran, fauchte über die hochgelegenen Grate und Gipfel hinweg. Schneefahnen wirbelten über die Kreten, als sich zwei Männer Schritt für Schritt durch das Lhotsecouloir in die Höhe kämpften. Es war der 18.Mai 1956 um 14.50 Uhr, als Ernst Reiss und Fritz Luchsinger schliesslich auf dem Gipfel des Lhotse standen.
Noch nie zuvor hatte ein Mensch diesen Gipfel betreten.
Hans und Martha touren auf der Vespa durch die Schweiz
Kurze Städte-Trips mit dem Zug oder gar mit dem Flugzeug, die heute gang und gäbe sind, gab es früher nicht. Unsere Eltern und Grosseltern verbrachten ihre wenige freie Zeit und die Wochenenden meist mit Spaziergängen, Kirchgängen und kleineren Ausflügen. Mit dem Aufkommen der ersten Autos taten sich neue Möglichkeiten auf und es wurden sicherlich unzählige Pässefahrten oder Fahrten ins Blaue unternommen.
Freudenklänge, Festgesänge
Im «Brienzer» vom Samstag, den 9. April 1904, wurde über die Einweihung des neuen Schulhauses Brienz Dorf berichtet.
Restaurant Panorama - Umbau vorbei, Zuhause gefunden
Nach 28 Jahren haben Sonja und Fritz Zumbrunn den Betrieb Ende März 2022 aufgelöst. Erfahren Sie hier die schöne Geschichte wie alles begann und wie sich das Panorama veränderte.
Acht eis, es Huppmeisi!
Im Winter kommen verschiedene Vögel zu Besuch – kennt Ihr die Namen auf Brienzerdeutsch?