Steinaalta Wäärchziig
E Rredler seid zum Hoorig,
"mier sii teich afe voorig.
Mid der hiitige Mmaschinerii
ischt iisi Ziit eppa verbii."
Daa läärd der Redig due sii Chropf.
Siit Jahre stääiji är schoon im Schopf.
Heig nid emmaal meh en Hälsig an.
Mid imm chenn niemmen niid afaan.
En Blächen, waa an em Haaggen hanged,
schoo Jahri geng uf Aarbeit planged,
meind schiich, äs wurd sa griisli frewwen,
we sa epper bruuchti, fir ga z hewwen.
Der Gsodstämpfel faad etz o no a schälten,
das är und der Stampftrog niimma gälten.
Inen gääijis, wie zhindrischt im Chromen im Eggen,
dem Meerlig und dem Scheidewweggen.
"Mier gnuegelleds, i roschte schoon",
chlagd en aalta Bschittigoon.
"Hangen niid wan unnitz an der Wand,
bruucht mi niemme meh, äs ischt e Schand."
"Was wei mmer o, iisi Ziit ischt fir",
rieft uf em Beichli ds Ddangelgschir.
"Wie scheen, wes no wie frieijer wään,
und is epper wurd i d Chnodi nän".
Uf ds Aalter muescht di grächen,
suscht geids der wie der Blächen,
dem Redig old dem Ddangelgschir.
Äs chunnd e Tag – und d Ziit ischt fir.
Acht eis, es Huppmeisi!
Im Winter kommen verschiedene Vögel zu Besuch – kennt Ihr die Namen auf Brienzerdeutsch?
Geschichte der Rybi am "Milibach" in Brienz
Von der alten Hanfreibe zur Kleinschreinerei A.u.V. Schneiter AG - Nach Erinnerungen von Arnold Schneiter, 1924-2013 (früherer Rybi-Besitzer und -Betreiber in 4. Generation) mit Ergänzungen von Hans Rudolf Hösli.
Ein Jubiläum und eine Überraschung
Am diesjährigen Brienzermärt erscheint bereits die fünfte Broschüre Brienzer Dorfgeschichte. Neu werden zudem einzigartige Postkarten zum Verkauf angeboten.
Piraten auf dem Brienzersee?
Ein Bericht von Pirat Ueli Stähli: Die Behauptung, dass die ersten Spuren von den Vorfahren der Brienzer Seepiraten schon im 17. Jahrhundert auf der Schneckeninsel entdeckt wurden, entbehrt allen wissenschaftlichen Grundlagen. Richtig und geschichtlich belegt ist die Tatsache, dass vor genau 50 Jahren die ersten gefürchteten Aktivitäten von piratenähnlichen Angriffen auf dem Brienzersee zu verzeichnen sind. Besonders gutbetuchte Gesellschaften, welche sich auf der Brienzersee-Flotte zum reinen Vergnügen tummelten, waren das Angriffsziel der wilden Horde.